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22.02.2026, 23:38
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.02.2026, 19:26 von Jakobi. Edited 3 times in total.)
Hallo,
da es bald für einen Plot nach Konomi geht und mir aufgefallen ist das die Insel nicht sonderlich ausführlich beschrieben ist, sowie ohne Inselbeschreibung ist war ich so frei hier mal etwas auszuarbeiten und hoffe es gefällt. Zudem haben manche Beschreibungen nicht miteinander harmoniert was ich hoffe ebenfalls optimiert zu haben. Ich fände es cool wenn dies der Insel hinzugefügt werden könnte um dem ganzen einen besseren Überblick zu geben. Die Inselbeschreibung gab es per Flaschenpost wie vorgegeben. Zum spicken lasse ich den Link zur Karte hier noch drin.
Inselbeschreibung Bild: (Copyright by Jakobi - Erstellt mit: inkarnate)
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Hier die überarbeiteten Gebiete:
Kneipe Orange Wunder
Code: Nur wenige Schritte vom geschäftigen Hafen von Konomi entfernt steht die Kneipe Orange Wonder, ein Ort, der schon von weitem durch sein warmes, leuchtendes Farbspiel auffällt. Das salzige Aroma des Meeres mischt sich hier mit dem süßlichen Duft frisch geschälter Orangen, der beständig aus den offenen Fenstern strömt. Aufgrund ihrer günstigen Lage ist die Kneipe ein beliebter Treffpunkt für durchreisende Seeleute und Piraten, die nach einer langen Fahrt festen Boden unter den Füßen und ein starkes Getränk in der Hand suchen.
Der Besitzer, ein beinahe fanatisch begeisterter Liebhaber der lokalen Orangen, hat seine Leidenschaft in jedem Winkel des Lokals verewigt. Wände, Vorhänge und sogar ein Teil des Mobiliars leuchten in verschiedenen Orangetönen, von sanftem Apricot bis zu grellem Mandarinenorange. Selbst die Laternen werfen ein warmes, bernsteinfarbenes Licht, das den Raum in eine stets spätnachmittägliche Stimmung taucht. Für manche Besucher wirkt das charmant und einladend, für andere beinahe überwältigend.
Auch die Speisekarte bleibt von dieser Obsession nicht unberührt. Neben klassischen Gerichten und den üblichen Getränken finden sich zahlreiche Spezialitäten, die mit Orangen verfeinert wurden. Von herzhaften Fleischgerichten mit Orangenglasur bis hin zu überraschend kreativen Orangencocktails reicht die Auswahl. Unter den Dorfbewohnern ist dies jedoch ein ständiges Streitthema, denn so sehr der Wirt auch von seiner Idee überzeugt ist, teilen nicht alle Gäste seinen Enthusiasmus. Manche schwören auf die fruchtige Note, während andere überzeugt sind, dass eben nicht jedes Gericht durch eine Orange gewinnt. Gerade diese hitzigen Diskussionen, begleitet vom Klirren der Krüge und dem Rauschen des nahen Meeres, verleihen der Kneipe Orange jedoch ihren ganz eigenen, lebendigen Charakter.
Hafen der Stadt
Code: Am ruhigen Rand der gleichnamigen Stadt Konomi liegt der kleine, aber geschäftige Hafen der Insel. Schon aus der Ferne ist das stetige Knarren der Taue und das sanfte Schlagen der Wellen gegen die hölzernen Stege zu hören. Vier lange Holzstege ziehen sich von der Küste hinaus ins schimmernde Meer und bieten ausreichend Platz für bis zu acht Schiffe gleichzeitig. Das Holz ist vom salzigen Wind gebleicht und von zahllosen Stiefeln glattgetreten, was von den vielen Reisenden zeugt, die hier bereits an Land gegangen sind.
Obwohl der Hafen überschaubar wirkt, herrscht hier fast immer ein gemächliches Kommen und Gehen. Meist ankern friedliche Handelsschiffe, deren Laderäume mit Waren aus fernen Regionen gefüllt sind. Gelegentlich jedoch legen auch Piratenschiffe an, deren Anwesenheit für spürbare Unruhe sorgt und die Stimmung am Kai merklich verändert. In solchen Momenten senken die Einheimischen ihre Stimmen, während neugierige Blicke den fremden Besatzungen folgen.
Direkt am Hafen, nur wenige Schritte von den Stegen entfernt, befindet sich ein kleiner, gut besuchter Supermarkt. Trotz seiner bescheidenen Größe ist er für viele Ankömmlinge die erste Anlaufstelle nach dem Anlegen. Besonders bekannt ist der Laden für den Verkauf der frischen Orangen von Konomi Island. Ihr süßer, intensiver Duft weht oft bis hinaus auf die Stege und vermischt sich dort mit der salzigen Meeresluft. Für viele Reisende sind diese Orangen das erste und einprägsamste Geschmackserlebnis der Insel.
Handelsroute & Wanderweg
Code: Ein Netz aus einfachen, über Jahre gewachsenen Wegen durchzieht Konomi und verbindet die verstreuten Siedlungen miteinander. Der wichtigste unter ihnen ist der große Inselpfad, eine alte Handelsroute, die sich von der westlichen Stadt Konomi quer über das Eiland bis hinauf nach Goza im Nordosten zieht. Einst war dieser Weg die unangefochtene Lebensader der Region, und auch heute noch ist er von zentraler Bedeutung für Handel und Reiseverkehr.
Der Pfad selbst ist ein wechselhaftes Band aus ungleichmäßigem Pflaster, festgetretener Erde und stellenweise tiefem, zähem Matsch. In der Nähe der Stadt Konomi wirkt der Weg noch vergleichsweise gepflegt. Händlerkarren und regelmäßiger Verkehr haben die Strecke dort breit und gut befahrbar gehalten, und immer wieder wurden beschädigte Pflastersteine notdürftig ersetzt. Je weiter man sich jedoch von der lebhaften Westküste entfernt, desto deutlicher zeigen sich die Spuren vergangener Unruhen und mangelnder Instandhaltung.
Etwa auf halber Strecke durchquert der Weg ein Gebiet, das noch immer sichtbar unter früheren Verwüstungen leidet. Die Vegetation wirkt dort unnatürlich ausgedünnt. Junge Triebe und nachwachsende Büsche kämpfen sich durch einst beschädigte Flächen, während vereinzelte Baumstümpfe wie stumme Zeugen aus dem Boden ragen. Die Natur ist auf dem Weg der Erholung, doch die Landschaft trägt noch immer eine gewisse Schwere in sich.
Trotz seines ramponierten Zustands gilt der Inselpfad im Allgemeinen als relativ sicher. Gefährliche Raubtiere sind auf Konomi selten, und der Weg meidet geschickt steile oder gefährliche Gebirgspassagen, indem er sich in sanften Kurven durch Hügel und Ebenen zieht. Für gewöhnliche Reisende stellt die Strecke daher eher eine Frage von Ausdauer als von tatsächlicher Gefahr dar.
Früher nutzten zahlreiche Händler diese Route, um Orangen, Werkzeuge und Importwaren zwischen den Städten zu transportieren. Heute ist der Verkehr spürbar regulierter. Besonders in Richtung Goza haben sich die Kontrollen deutlich verschärft. Die Stadtverwaltung dort verfolgt eine strikte Ordnungspolitik, die den Waren- und Personenverkehr eng überwacht.
Am nördlichen Zugang nach Goza müssen Reisende weiterhin mit Abgaben rechnen. Der derzeit erhobene Zoll beträgt fünftausend Berry pro Mensch, zehntausend pro Fischmensch sowie tausend Berry pro mitgeführter Ware. Diese Regelung hat den freien Handel zwar nicht vollständig zum Erliegen gebracht, aber deutlich verlangsamt und formalisiert. Viele kleinere Händler weichen deshalb auf lokale Märkte aus oder planen ihre Reisen sorgfältiger als früher.
Vor den Toren von Goza herrscht eine spürbar angespannte, kontrollierte Atmosphäre. Schwer bewaffnete Wachen prüfen jeden Ankommenden mit routinierter Strenge. Die Posten arbeiten in zwei Schichten, sodass die Kontrollen Tag und Nacht aufrechterhalten werden. Wartezeiten, gründliche Durchsuchungen und formale Befragungen gehören hier zum Alltag, auch wenn die Abläufe inzwischen gut organisiert wirken.
Neben der großen Hauptroute existieren mehrere kleinere Nebenwege, die zu den Dörfern Kokos und Rida führen. Diese Pfade sind schmaler und bestehen meist nur aus festgetretener Erde, die sich zwischen Orangenhainen, Feldern und niedrigen Hügeln hindurchschlängelt. Vor allem Dorfbewohner, Plantagenarbeiter und kleinere Händler nutzen diese Verbindungen regelmäßig. Nach starken Regenfällen können sie jedoch schnell weich und beschwerlich werden.
Insgesamt spiegeln die Wege von Konomi den Charakter des Eilands gut wider. Im Westen noch belebt und offen, zur Mitte hin von der Vergangenheit gezeichnet und im Norden geprägt von Ordnung, Kontrolle und wachsamem Misstrauen. Für Reisende und Abenteurer bleiben sie dennoch gut passierbar und bieten reichlich Raum für Begegnungen, Konflikte und Geschichten.
Straßen von Konomi
Code: Die Straßen von Konomi wirken lebendig und einladend, geprägt vom stetigen Rhythmus einer geschäftigen Hafenstadt. Vom Kai aus ziehen sich mehrere Hauptwege ins Stadtinnere, breit genug für beladene Karren und den dichten Fußverkehr von Händlern, Fischern und Reisenden. Das Pflaster besteht aus ungleichmäßigen, aber gut gepflegten Steinen, die über die Jahre vom ständigen Kommen und Gehen glatt geschliffen wurden.
In Hafennähe herrscht fast immer Bewegung. Matrosen tragen Kisten über die Wege, Händler preisen lautstark ihre Waren an, und der salzige Wind trägt das Rufen der Möwen durch die Straßen. Hier sind die Wege am robustesten ausgebaut, da die Stadtverwaltung großen Wert darauf legt, den Warenfluss nicht zu behindern. Kleine Entwässerungsrinnen verlaufen entlang der Straßenränder und verhindern, dass sich nach Regenfällen größere Pfützen bilden.
Je weiter man sich vom Hafen entfernt, desto schmaler und verwinkelter werden die Straßen. Zwischen dicht stehenden Häusern ziehen sich gepflasterte Gassen hindurch, deren warme Farben gut mit den orangefarbenen Fassaden und Markisen vieler Gebäude harmonieren. Blumenkästen, aufgehängte Netze und gelegentlich gespannte Wäscheleinen verleihen den Wohnvierteln eine belebte, persönliche Atmosphäre.
Besonders zur Mittagszeit füllen sich die Straßen mit Dorfbewohnern aus den umliegenden Plantagen. Handkarren mit frischen Orangen rollen über das Pflaster, und immer wieder liegt ein süß-fruchtiger Duft in der Luft, der sich mit den typischen Gerüchen einer Küstenstadt vermischt. Trotz des regen Treibens wirken die Wege gut organisiert und vergleichsweise sauber.
Für Ordnung sorgt regelmäßig der örtliche Dorfpolizist, der seine Runden durch die Hauptstraßen und Nebenwege dreht. Offene Gewalt oder größere Unruhen sind in Konomi selten, was den Straßen ein Gefühl von grundsätzlicher Sicherheit verleiht, selbst wenn es an belebten Tagen laut und chaotisch werden kann. Nach Einbruch der Dunkelheit werden entlang der wichtigsten Wege Öllaternen entzündet, die die Straßen in warmes, flackerndes Licht tauchen. Während die Hafengegend noch lange wach bleibt, werden die Wohnviertel dann ruhiger. Nur vereinzelte Schritte auf dem Pflaster und das ferne Rauschen des Meeres begleiten nächtliche Spaziergänger. Insgesamt spiegeln die Straßen von Konomi den Charakter der Stadt wider: geschäftig, gepflegt und voller Leben, ohne dabei ihre bodenständige, fast dörfliche Wärme zu verlieren.
Orangenplantagen
Code: Nur wenige Minuten außerhalb der Stadt Konomi beginnen die ersten Orangenplantagen, die sich wie ein ordentliches, sattgrünes Band über die sanften Hügel der Umgebung ziehen. Schon lange bevor man die ersten Bäume erreicht, liegt ein süßer, frischer Zitrusduft in der Luft, der sich angenehm mit der warmen Meeresbrise vermischt. Für viele Besucher ist dies der Moment, in dem Konomi seinen unverwechselbaren Charakter offenbart.
Die Plantage nahe der Stadt gilt als besonders gut gepflegt. Die Bäume stehen in sauberen, gleichmäßigen Reihen, ihre Kronen dicht und gesund. Zwischen den Reihen verlaufen schmale, festgetretene Wege, auf denen Pflücker mit Körben unterwegs sind oder kleine Handkarren vorsichtig beladen werden. Zur Erntezeit herrscht hier geschäftiges, aber eingespieltes Treiben. Stimmen mischen sich mit dem Rascheln der Blätter und dem gelegentlichen dumpfen Geräusch fallender Früchte in Sammelkörbe.
Mehrere einfache Holzschuppen dienen der Zwischenlagerung und Sortierung der Orangen. Dort werden die Früchte geprüft, gereinigt und für den Weitertransport in die Stadt vorbereitet. Die Nähe zu Konomi macht diese Plantage wirtschaftlich besonders wichtig, da ein Großteil der frischen Ware noch am selben Tag auf den Markt oder in den Hafen gelangt.
Auch rund um die Dörfer Kokos und Rida erstrecken sich weitläufige Orangenhaine, die das Rückgrat der lokalen Wirtschaft bilden. Die Plantagen von Kokos genießen dabei den besten Ruf auf ganz Konomi. Die Böden dort sind besonders fruchtbar, und die Bauern arbeiten nach traditionellen Methoden, die über Generationen weitergegeben wurden. Die Früchte aus Kokos gelten als besonders saftig und aromatisch und erzielen auf den Märkten regelmäßig höhere Preise.
Die Haine um Rida wirken im Vergleich etwas rauer und weniger perfekt geordnet, doch sie stehen den anderen Plantagen in ihrer Bedeutung kaum nach. Hier wird pragmatischer gearbeitet, oft mit einfacheren Mitteln. Dennoch bringen auch diese Felder zuverlässig kräftige Ernten hervor, und die Bewohner von Rida sind stolz auf die Widerstandsfähigkeit ihrer Bäume.
Gemeinsam prägen die Plantagen das Landschaftsbild von Konomi entscheidend. Sie sind nicht nur wirtschaftliches Herzstück, sondern auch ein ruhiger Gegenpol zu den geschäftigen Häfen und Straßen. Wer zwischen den Orangenbäumen entlanggeht, hört meist nur das Summen von Insekten, das leise Rascheln der Blätter und in der Ferne das stetige Rauschen des Meeres. Hier zeigt sich die Insel von ihrer friedlichsten und zugleich lebenswichtigsten Seite.
Goza – alter Hafen
Code: Im Nordosten von Konomi, wo die Küste rauer und die Stimmung spürbar schwerer wird, liegt der alte Hafen von Goza. Einst war er der bedeutendste Anlegepunkt der gesamten Insel und übertraf selbst den kleineren Anleger bei Konomi-Stadt bei weitem. Große Handelsrouten führten früher hierher, und der Hafen war darauf ausgelegt, weit mehr als nur Fischerboote aufzunehmen.
Noch heute zeugen seine Ausmaße von dieser Vergangenheit. Das Hafenbecken ist tief genug für größere Briggs, Galeeren und Kriegsschiffe. Selbst ein schweres Schlachtschiff könnte hier anlegen, wenn auch mit Vorsicht. Doch der einstige Stolz Gozas wirkt gezeichnet von den Jahren der Vernachlässigung und den Nachwirkungen früherer Konflikte, die die Stadt bis heute nicht vollständig überwunden hat.
Die massive Hafenmauer ist alt und stellenweise brüchig. An mehreren Abschnitten sind schwere Steinblöcke aus der Pier gebrochen und im Laufe der Zeit von Wind und Gezeiten abgeschliffen worden. Dadurch sind unregelmäßige, fast natürliche Stufen entstanden, die hinab ins dunkle Hafenwasser führen. Bei ruhiger See wirken sie harmlos, doch bei starkem Wellengang können sie tückisch werden. Der Hafen wird von Teilen der alten Stadtmauer umrahmt, die sich wie ein steinernes Relikt vergangener Stärke um Goza zieht. An den äußersten Rändern des Hafenbereichs stehen zwei betagte Wachtürme. Trotz ihres Alters werden sie noch immer genutzt und notdürftig instand gehalten. Kaum ein Balken, keine Planke und nur wenige Steine sind noch original. Über die Jahre wurde immer wieder geflickt, ersetzt und verstärkt, gerade genug, um ihre Funktion zu erhalten.
In den Spitzen der Türme brennen bei Nacht oder schlechtem Wetter weiterhin die Leuchtfeuer. Ihr flackerndes Licht weist Schiffen auch heute noch den Weg durch die dunkleren Gewässer vor Goza, auch wenn deutlich wird, dass die Anlage bessere Zeiten gesehen hat.
Der Geruch des Hafens ist schwer und allgegenwärtig. Eine Mischung aus altem Fisch, feuchtem Holz, Tang und verrottenden Netzen liegt in der Luft. Entlang der Piers haben sich Seealgen und Seetang festgesetzt und werden nur selten entfernt. In vergessenen Netzen treiben gelegentlich verendete Fische, ein Zeichen dafür, wie lange hier schon keine gründliche Reinigung mehr stattgefunden hat. Es fehlt an Geld, an Arbeitskräften und oft auch am Willen, den Hafen wieder auf sein früheres Niveau zu bringen. Zwischen den Kais stehen zahlreiche Fischerhütten, von denen viele seit Monaten oder sogar Jahren leer stehen. Verwitterte Türen hängen schief in den Angeln, Dächer sind geflickt oder notdürftig beschwert. Diese verlassenen Gebäude bieten inzwischen Unterschlupf für Obdachlose, Durchreisende, Schmuggler oder jene, die in Goza lieber nicht gesehen werden möchten. Besonders bei Nacht entwickeln die Hütten eine eigene, unruhige Atmosphäre.
Trotz seines heruntergekommenen Zustands bleibt der Hafen von Goza ein Ort von strategischer Bedeutung. Wer den Norden von Konomi kontrolliert, kommt an diesem alten, zähen Hafen nicht vorbei. Er wirkt müde, angeschlagen und wenig einladend, doch unter der brüchigen Oberfläche liegt noch immer das Gerüst eines Hafens, der einst für große Dinge gebaut wurde.
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23.02.2026, 21:03
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 23.02.2026, 21:04 von Jakobi. Edited 1 time in total.)
Hallo und Runde 2,
da ich schon so im Fieber war, nun noch ein bisschen mehr zum East Blue. Beginnend mit dem Baratié welches eine sehr knappe Restaurant Beschreibung vorzuweisen hat.
Das Restaurant
Code: Beim Betreten des Baratié öffnet sich ein großzügiger, elegant gestalteter Speisesaal, der sofort erkennen lässt, dass es sich um weit mehr als ein gewöhnliches Schiff handelt. Der Raum wird von warmem, sorgfältig poliertem Holz geprägt, das zusammen mit den hochwertig gefertigten Tischen und Stühlen eine gehobene, aber dennoch lebendige Atmosphäre schafft. Bestickte Tischdecken und mehrere dekorativ platzierte Pflanzen lockern das Gesamtbild auf und verleihen dem Restaurant trotz seiner Größe eine angenehme Behaglichkeit.
Von der Decke hängen mehrere eindrucksvolle Kronleuchter, deren warmes Licht am Abend den gesamten Saal in einen goldenen Schimmer taucht. Tagsüber fällt zusätzlich Sonnenlicht durch die zahlreichen Bullaugen entlang der Außenwand und lässt das Spiegeln des Meeres sanft durch den Raum tanzen.
In der Mitte des Restaurants windet sich eine elegante Wendeltreppe nach oben. Sie führt in die oberen Bereiche des Schiffes, die ausschließlich dem Personal vorbehalten sind und für Gäste unzugänglich bleiben. Gegenüber dem Eingang befindet sich ein großes Einblickfenster zur Küche, durch das Besucher den Köchen bei ihrer präzisen, eingespielten Arbeit zusehen können, ohne den Ablauf zu stören.
Trotz der edlen Einrichtung liegt stets eine unterschwellige Wachsamkeit in der Luft. Das Baratié ist bekannt dafür, nicht nur hervorragende Speisen zu servieren, sondern auch für Ordnung zu sorgen, sollte jemand die Gastfreundschaft zu sehr strapazieren. So verbindet das Restaurant stilvolle Seegastronomie mit der rauen Selbstsicherheit eines Hauses, das seinen Ruf auf offener See verteidigt.
Weiter gehts auf Kumate welche ich mir auf die Agenda geschrieben habe eines Tages zu bereisen. Auch hier fehlt eine ordentliche Inselbeschreibung welche ich via Flaschenpost eingereicht habe. Zum spicken meine Karte zu dem ganzen und folgend die bisherigen Orte der Insel in überarbeiteter Form.
(Copyright by Jakobi - Erstellt mit: inkarnate)
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Dorf der Kumate
Code: Tief im dichten, feuchtwarmen Dschungel der Kumate-Insel liegt das Dorf des gleichnamigen Stammes, verborgen unter einem dichten Blätterdach, das nur vereinzelte Sonnenstrahlen bis zum Boden durchlässt. Erst wenn man sich bereits gefährlich nahe herangewagt hat, öffnet sich zwischen den eng stehenden Bäumen eine unnatürlich freie Lichtung, auf der das Dorf errichtet wurde.
Die Siedlung besteht aus zahlreichen niedrig gebauten Hütten aus geflochtenem Holz, getrockneten Blättern und grob behauenen Stämmen. Sie stehen in einem unregelmäßigen Kreis angeordnet, als würden sie bewusst einen Mittelpunkt freihalten. Dieser Mittelpunkt wird von einem gewaltigen, rußgeschwärzten Kessel dominiert, der über einer dauerhaft unterhaltenen Feuerstelle hängt. Dicke Rauchschwaden steigen von dort auf und ziehen träge zwischen den Baumkronen davon.
Was genau in diesem Kessel zubereitet wird, konnte bislang kein Fremder zuverlässig berichten. Die wenigen, die behaupteten, es gesehen zu haben, lieferten widersprüchliche oder verstörend vage Beschreibungen. Sicher ist nur, dass der Kessel für die Kumate eine zentrale Bedeutung besitzt, sowohl praktisch als auch rituell.
Überall im Dorf finden sich Spuren eines einfachen, aber zweckmäßigen Lebens. Trockengestelle für Fleisch und Pflanzen stehen zwischen den Hütten, primitive Werkzeuge lehnen an Pfosten, und schmale, ausgetretene Pfade verbinden die einzelnen Behausungen. Trotz der scheinbaren Unordnung wirkt das Dorf nicht planlos, sondern folgt einer inneren Struktur, die Außenstehenden nur schwer zugänglich ist.
Die Bewohner selbst sind äußerst wachsam. Fremde werden meist bemerkt, lange bevor sie das Dorf überhaupt erreichen. Sollte es dennoch jemand bis zur Lichtung schaffen, schlägt die Stimmung schnell in offene Feindseligkeit um. Die Kumate dulden keine Eindringlinge auf ihrem Territorium und reagieren bekannt aggressiv auf jede Form von Annäherung.
Das Dorf strahlt eine rohe, urtümliche Atmosphäre aus, in der jeder Schritt und jedes Rascheln im Unterholz Bedeutung zu haben scheint. Wer sich hierher verirrt, spürt schnell, dass er sich tief im Herrschaftsgebiet eines Stammes befindet, der seine Insel kennt und verteidigt wie kein Zweiter.
Wackelige Brücke
Code: Die schmale Hängebrücke spannt sich wie ein müdes Band zwischen zwei steilen Klippen und bildet die einzige direkte Verbindung zwischen den beiden Inselteilen der Kumate-Insel. Schon aus der Entfernung wirkt das Bauwerk alt und wenig vertrauenerweckend. Die Planken sind ungleichmäßig, teils gesplittert und von Wind und Wetter ausgebleicht. Einige Bretter knarren bedrohlich bei jedem Schritt, andere wirken, als würden sie nur noch aus Gewohnheit an ihren Seilen hängen.
Die Ureinwohner der Kumate meiden diesen Ort konsequent. In ihren Überlieferungen heißt es, auf dem jenseitigen Inselteil laste ein alter Fluch, und nur Narren oder Verzweifelte würden die Brücke freiwillig betreten. Entsprechend wirkt der Übergang verlassen und ungenutzt, als hätte die Natur begonnen, sich das Bauwerk langsam zurückzuholen.
Die größte Gefahr geht jedoch nicht allein von der brüchigen Konstruktion aus. Zwischen den hohen Felswänden presst sich ein stetiger, kräftiger Wind hindurch, der die Brücke unberechenbar ins Schwanken bringt. Böen können plötzlich und heftig einsetzen, die Seile zum Singen bringen und selbst trittsichere Reisende aus dem Gleichgewicht bringen.
Unter der Brücke gähnt eine tiefe Schlucht, in deren Grund ein schnell strömender Wasserlauf tosend seinen Weg zum Meer sucht. Das ferne Rauschen hallt ständig nach oben und verstärkt das beklemmende Gefühl beim Überqueren. Ein Fehltritt hier hätte mit hoher Wahrscheinlichkeit tödliche Folgen.
Strand
Code: Wer die wackelige Brücke hinter sich lässt, erreicht den östlichen Teil der Kumate-Insel, eine merklich ruhigere, aber nicht völlig ungefährliche Gegend. Hier gibt es keine Siedlungen der Ureinwohner mehr, doch die Wildnis ist weiterhin präsent. Dichte Vegetation reicht stellenweise bis nahe an die Küstenlinie heran, und immer wieder lassen sich Spuren wilder Tiere im Sand oder Unterholz entdecken.
Der Strand selbst ist vergleichsweise schmal und zieht sich in einem hellen, leicht gebogenen Band entlang der Ostküste. Feiner, heller Sand mischt sich mit vereinzelten Steinen und angeschwemmtem Treibholz. Trotz seiner begrenzten Ausdehnung eignet sich dieser Küstenabschnitt überraschend gut als natürlicher Ankerplatz. Das Wasser fällt hier gleichmäßig ab, und die vorgelagerten Strömungen sind ruhiger als an vielen anderen Stellen der Insel.
In unmittelbarer Nähe des Strandes wächst eine Vielzahl tropischer Früchte. Zwischen Palmen und niedrigem Bewuchs finden sich Ananasstauden, Bananenpflanzen und Kokospalmen, deren Früchte für Gestrandete oder vorsichtige Entdecker eine willkommene Nahrungsquelle darstellen können. Die Luft ist hier schwer von süßlichem Fruchtduft und dem warmen Atem des Meeres.
Abseits dieser natürlichen Vorräte wirkt der Strand unscheinbar und still. Gerade diese Ruhe kann jedoch trügerisch sein, denn auch ohne die Präsenz der Kumate bleibt dieser Teil der Insel ein Stück ungezähmter Wildnis, das Aufmerksamkeit und Vorsicht verlangt.
Ich hoffe es gefällt. :)
Beste Grüße
Jakobi
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